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Entwicklungspartnerschaft SEPA

logo_equal.gifDie aus dem Europäischen Sozialfonds geförderte Gemeinschaftsinitiative EQUAL hat das Ziel, neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierungen und Ungleichheiten von Arbeitenden und Arbeitsuchenden auf dem Arbeitsmarkt zu erproben. Innovative Handlungsstrategien und Methoden sollen nachhaltig in der Praxis verankert und in die arbeitsmarktpolitischen Regelwerke eingebracht werden.
EQUAL wird als "Werkstatt" für die gemeinschaftsweite Weiterentwicklung der verfügbaren arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitischen Instrumente verstanden. EQUAL ergänzt damit die allgemeinen ESF-Ziele um die Aspekte Transnationalität und Innovation. Das Programm verfolgt einen experimentellen Entwicklungsansatz zur Beseitigung von Ungleichheiten und Diskriminierungen auf dem Arbeitsmarkt. Neue Konzepte der Berufsbildungs- und Arbeitsmarktpolitik sollen entwickelt und erprobt werden. Gleichzeitig gilt es, die Erfahrungen und Ergebnisse über "Mainstreaming"-Prozesse zu verbreiten, zu verallgemeinern und in die künftige Politik und Praxis zu integrieren.

Bei der Bekämpfung von Diskriminierungen und Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt orientiert sich EQUAL an den Schwerpunkten der Europäischen Beschäftigungsstrategie: Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit, Entwicklung des Unternehmergeistes, Förderung der Anpassungsfähigkeit der Unternehmen und ihrer Beschäftigten sowie Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern. Hinzu kommt in EQUAL ein Schwerpunkt zur Unterstützung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern. Weitere Informationen siehe: www.equal-de.de


sepa_logo.gifSEPA – Süddeutsche Entwicklungspartnerschaft Asylbewerber & Flüchtlinge

SEPA in EQUAL II ist der Zusammenschluss von zwei Entwicklungspartnerschaften (EPs) der EQUAL I - Phase: FLUEQUAL aus Bayern (koordiniert von Tür an Tür) mit den Standorten Augsburg und München und der Saarländischen Entwicklungspartnerschaft Asylbewerber und Flüchtlinge (SEPA). In beiden Fällen handelt es sich bei den operativen Akteuren bis auf das Amt für Wohnen und Migration der Stadt München um nichtstaatliche Träger, die sich mehrheitlich aus Wohlfahrtsverbänden und eingetragenen Vereinen der Migrationssozialarbeit zusammensetzen.

Die von beiden EPs verfolgten Ziele der Verbesserung der Ausbildungs- und Arbeitssituation von Asylbewerbern und anderen Flüchtlingen mit unsicherem Aufenthalt sind nicht vollständig deckungsgleich mit den Politiken der Bundesregierung oder der beiden Landesregierungen. Beide EPs fordern von der Politik wesentlich mehr an Teilhabe der AsylbewerberInnen an Qualifizierung und Arbeit als die Politik derzeit bereit ist zuzugestehen.

Beide EPs wollen in EQUAL II ihre bisherigen Erfahrungen gemeinsam nutzen, um noch systematischer und noch Produkt orientierter vorzugehen. Dabei versprechen sie sich von den unterschiedlichen Bedingungen in den urbanen Bereichen (Augsburg, München) und dem ländlichen Bereich der Landesaufnahmestelle Lebach im Saarland zusätzlichen Erkenntnisgewinn bei der Umsetzung ihres Arbeitsprogramms hinsichtlich der Arbeitsmarktpotentiale von AsylbewerberInnen und Flüchtlingen. Die verschiedenen Partner erwarten durch die Kooperation einen erheblichen Mehrwert.

Weitere Informationen siehe: www.equal-sepa.de


logo_alliance.gifThe Alliance-Transnationale Kooperation

SEPA in EQUAL II hat zusammen mit Partnern aus den Niederlanden (WIN & TOP) und aus    Tschechien (WIP) eine Transnationale Kooperation unter der Bezeichnung "The Alliance" vereinbart.

Weitere Informationen siehe: www.equal-the-alliance.net

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