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12. Runder Tisch: Anerkennung von ausländischen (beruflichen) Qualifikationen

Ärztinnen aus Russland arbeiten als Putzfrauen, Ingenieure aus dem Iran verdingen sich als Hausmeister. Trotz vorhandener Qualifikationen gelingt es Zuwanderern oft nicht, ihren im Herkunftsland erworbenen Beruf in Deutschland weiter auszuüben. Im Jahr 2012 tritt das neue „Anerkennungsgesetz“ (Berufsqualifikationsfeststellungsge-setz - BQFM) zur Feststellung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen in Kraft. Der 12. Runde Tisch am 11. Oktober 2011 befasst sich mit diesem Thema.

Termin:     Dienstag, 11. Oktober 2011 von 09:00 Uhr bis 12:45 Uhr

Ort:           Rathaus Augsburg / Großer Sitzungssaal

Agenda:

 

  • Dr. Martina Müller-Wacker, Global Competences UG:
    Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen. Einführung und Erläuterungen zum „Anerkennungsgesetz“
  • Susanne Kunkel, Regierungsrätin, Referat I 5 Berufsbildungspolitik, Ausbildungsstellenmarkt:
    Strategie des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen zur Umsetzung des Anerkennungsgesetzes
  • Jürgen Zorn, Aus- und Weiterbildung / Anerkennung von Prüfungszeugnissen:
    Überlegungen und Umsetzungsstrategien der Handwerkskammer für Schwaben
  • Friedhelm Rennhak, Leiter Geschäftsfeld Grundsatzfragen und Berufsbildung: Überlegungen und Umsetzungsstrategien der Industrie- und Handelskammer Schwaben
  • Georgios Deligeorgis, Vorstand AGABY und Yuliya Gorbunova, AGABY, Teilprojekt MigraNet:
    Vorstellung AGABY (Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migrations- und Integrationsbeiräte in Bayern) und Überlegungen und Umsetzungsstrategien von AGABY

Hintergrund:

Mit dem Anerkennungsgesetz soll der Rechtsanspruch auf ein Verfahren zur Bewertung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen eingeführt werden - unabhängig von Staatsangehörigkeit, Aufenthaltsdauer und Herkunft. „Durch die Neuregelung wird erreicht, dass künftig Anerkennungssuchende, Arbeitgeber und Betriebe nachvollziehbare und bundesweit möglichst einheitliche Bewertungen zu beruflichen Auslandsqualifikationen zur Verfügung zu stellen“, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung kommentiert.

Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz bereits am 29. September 2011 beschlossen, dem Bundesrat liegt es im Oktober zur Abstimmung vor. Auch die Bundesländer haben angekündigt, entsprechende Regelungen auf den Weg zu bringen, zum Beispiel für die Berufe der Lehrer/innen und Ingenieur/innen. Bisher werden Fragen zur beruflichen Anerkennung teilweise je nach Bundesland verschieden gehandhabt.

Das bayerische Beratungsnetzwerk MigraNet (Koordination Tür an Tür - Integrationsprojekte gGmbH) hat langjährige Expertise im Bereich der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen. MigraNet ist Teil des bundesweiten Netzwerks „Integration durch Qualifizierung (IQ)“

Die Veranstaltung ist öffentlich und wird im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2011 angeboten.

Kontakt und weitere Informationen 

Tür an Tür - Integrationsprojekte gGmbH

Regionales Beratungsnetzwerk MigraNet
Andreas Bärnreuther – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Werderstraße 2
86159 Augsburg

Fon:        0821/90 79 9-15
Fax:        0821/90 79 9-11
E-Mail:   andreas.baernreuther@tuerantuer.de

Web:      www.migranet.org | www.tuerantuer.de | www.netzwerk-iq.de

 

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